Die Technik macht’s: Heizen mit Holz muss keine Umweltsünde sein

Von Alexander Root, Stellvertretung der Geschäftsleitung der Raab-Gruppe

 

Im Zuge der Energiekrise und der immer weiter steigenden Preise bei Gas und Öl suchen Verbraucher händeringend nach Alternativen zum Heizen. Besonders Biomasseheizungen wie Pellet- und Holzöfen sind dabei in der Diskussion. Als nachwachsender Rohstoff ohne große Transportwege über Land und Meer ist Biomasse nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch deutlich preisstabiler als fossile Brennstoffe. Momentan gibt es allerdings eine große Diskussion um das Heizen mit Holz. Zum einen wird die Umweltverträglichkeit der Holzentnahme aus den Wäldern diskutiert, zum anderen sehen einige den Feinstaub und CO2-Ausstoß von Biomasseheizungen kritisch. Über den ersten Punkt streiten sich die Forscher. Ein erster Konsens lautet: Die Entnahme von Holz aus heimischen Wäldern ist nicht nur umweltverträglich, sondern sogar notwendig – vorausgesetzt, es wird in gleichem Maße wieder aufgeforstet. Zur Reduzierung von Feinstaub und CO2-Emissionen können Verbraucher selbst Maßnahmen ergreifen – und davon finanziell profitieren.

Emissionen durch Feinstaub beim Abbrand von Biomasse wie Holz und Pellets sind zweifellos ein Problem – sofern sie ungefiltert in die Umgebungsluft abgegeben werden. Wenn aus den Schornsteinen dunkle Rauchschwaden in die Luft steigen, dann liegt dies meist an zwei Dingen: Zum einen ist der Abbrand nicht optimal und zum anderen werdend die Rußpartikel nicht ausreichend abgeschieden. Dies hat drei negative Auswirkungen: Erstens sieht es unschön aus, zweitens ist es verheerend für die Luftqualität und drittens verbrennen die Betreiber bares Geld. Außerdem kann es zu Ärger mit dem Schornsteinfeger kommen, wenn Grenzwerte nicht eingehalten werden, und es kann Ärger mit dem Nachbarn geben wegen Belästigung durch die Rauchschwaden. Mit nachrüstbaren Lösungen im Schornstein können Hausbesitzer dies verhindern und sowohl Emissionen als auch Brennstoff einsparen.

Das nachhaltige Heizen mit Biomasse fußt auf zwei Säulen: einer sauberen Verbrennung sowie der Reinigung des Rauchgases. Bei einem sauberen und effizienten Holzabbrand wird bis zu 40 Prozent weniger Brennmaterial benötigt und die Feinstaubemissionen werden gemindert, noch bevor der Rauch aus dem Schornstein steigt. Dafür sorgen Systeme wie Zugbegrenzer sowie Rauchsauger, die den Schornsteinzug optimieren. Im Schornstein selbst reduzieren dann Feinstaubabscheider den Ausstoß weiter.

Die Kombination aus diesen Systemen sorgt dafür, dass Holzheizungen Grenzwerte einhalten und weniger Brennmaterial benötigen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Hausbesitzer tragen mit Biomasse-Heizungen aktiv zum Umweltschutz bei, indem sie regionale Brennstoffe nutzen und damit nachhaltig heizen.

So muss das Heizen mit Biomasse keine Umweltsünde sein, sondern kann eine echte Alternative zu fossilen Brennstoffen bieten. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Schornsteinfeger, Ofenbauer oder Heizungsfachbetrieb.

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